Wenn das Gehirn langsam abbaut

Diese Erkrankung am Gehirn ist auch als Demenz bekannt, doch was macht es eigentlich mit den Menschen. Bei der Demenz handelt es sich praktisch nur um einen Begriff, der eine Störung des Gedächtnisses beschreibt.

Die häufigsten zwei Arten von Demenz

Unter diesem Begriff gibt es einmal die vaskuläre und dann die Alzheimerdemenz. Hierbei handelt es sich um eine Störung des Gedächtnisses und natürlich auch des Denkvermögens, wobei diese Störung sehr ausgeprägt ist. Natürlich kann jeder einmal etwas Vergessen, aber bei diesen Störungen ist das noch viel schlimmer. Doch wie kann so eine Störung entstehen? Als Verursacher wird Nikotin angesehen, was dann für Raucher eine zusätzliche gesundheitliche Einschränkung bedeutet. Allerdings sind das nicht die einzigen Faktoren, die eine solche Störung hervorrufen können. Dazu zählen auch ungünstige Blutfettwerte, genauso wie Diabetes. Das sind nur einige Risikofaktoren, die eine vaskuläre Demenz hervorrufen können. Bemerkbar kann sich diese Störung dadurch machen, das die Betroffenen häufig stimmungslabil sind. Zusätzlich haben diese Menschen noch Schwierigkeiten beim Denken und sind häufig auch langsamer. Eine Behandlung und Therapie wird die Grunderkrankung immer im Vordergrund stehen. Diese Störung des Gedächtnisses ist nicht so selten in Deutschland, denn immerhin sind ungefähr 1,2 bis 1,5 Millionen vorwiegend ältere Menschen davon betroffen. Dabei ist Demenz nur ein Oberbegriff für unterschiedliche Krankheiten, die aber immer einen geistigen Abbau des jeweilig betroffenen Menschen beschreibt.

Vaskuläre Demenz ist die zweithäufigste Gruppe nach Alzheimer

Hierbei kommt es durch Durchblutungsstörungen zu einem Absterben der Nervenzellen im Gehirn. Die Ursachen, Auslöserund Risikofaktoren hier sind in der Regel auch ein unbehandelter zu hoher Blutdruck, der über viele Jahre hinweg die Wände der Blutgefäße schädigt. Hierbei werden die Blutgefäße dicker und das Blut kann nicht mehr so gut durchfließen. Dabei handelt es sich bei der vaskulären Demenz um einen schleichenden Prozess, wodurch es häufig der betroffenen Person und ihrem Umfeld nicht direkt auffällt. Durch die mangelnde Durchblutung komme es zu einer Mangelversorgung im Gehirn, was dann die Demenz auslösen kann. Weitere Risiken sind Herzerkrankungen wie eine Herzrhythmusstörung, Vorhofflimmern und auch Herzschwäche. Durch das Rauchen kommt es ebenfalls zu einer Mangelversorgung, genauso wie bei der Zuckerkrankheit und ungünstige Blutfettwerte. So können auch dramatische Ereignisse wie zum Beispiel ein Schlaganfall der Auslöser für eine Demenz sein. Hier kommt es zu einer gestörten Blutversorgung und somit zum schlagartigen Verlust von Nervenzellen. Dies kann dann er Auslöser für eine Demenz sein. Dabei gibt es Anzeichen, die auf eine Demenz hinweisen können, doch meistens übersehen werden. Dabei ändert sich die Persönlichkeit der betroffenen Person. Dies verliert plötzlich vollkommen die Laust auf ein ansonsten beliebtes Hobby. Zusätzlich kommt es zu Stimmungsschwankungen und die Person ist häufiger deprimiert. Dabei ist nur das Kurzzeitgedächtnis betroffen, an Ereignisse aus der Kindheit zum Beispiel, können sich Personen immer gut erinnern. Doch es gibt noch mehr Anzeichen, wie Denkschwierigkeiten und nachlassendes Urteilsvermögen. Genauso haben diese Personen Orientierungsschwierigkeiten und das in einer vertrauten Umgebung. Zusätzlich kann die Sprache undeutlicher klingen oder auch der Wortschatz kann kleiner werden. Dies sind nur einige Anzeichen bei einer Demenz.

 

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