So wählen Sie das perfekte Fitnessstudio-Outfit

In einigen großen Städten Deutschlands werden Mitgliedern von Fitnessstudios strenge Regeln vorgelegt, was sie denn beim Trainieren tragen dürfen und was nicht. Hier sind einige Tipps, wie Sie Ärger im Fitnessstudio vermeiden und sich für den Sport ideal kleiden können.

Zu kurze Shorts, knapp gekleidet oder sogar halbnackt – in den Fitnessstudios Deutschlands sieht man allerlei Outfits, über die nur der Kopf geschüttelt werden kann. Das Tragen von Flip-Flops während dem Gewichtheben oder das Zeigen von zu viel Brust ist tatsächlich weit verbreitet beim Trainieren.

Erst letztes Jahr wurde Männern in einem Hamburger Fitnessstudio verboten, ärmellose Shirts zu tragen. In München ging es weiblichen Mitgliedern ganz ähnlich. Ihnen wurde es untersagt Ihren Bauch zu zeigen.

Diese Vorschriften sorgten für viel Furore, viele Mitglieder fühlten sich diskriminiert.

Wie kann ich mich angemessen für das Fitnessstudio kleiden?

Wie kann ich unnötigen Ärger, ausgelöst durch mein Outfit, vermeiden? Sportbekleidung muss vor allem eins: Seinem Anlass und Zweck gerecht werden, darin Sport zu treiben. Atmungsaktive Stoffe sind hierbei das Stichwort. Stoffe wie Baumwolle und Leinen sind bekannt dafür, sehr atmungsaktiv und luftdurchlässig zu sein. Außerdem gibt es speziell ausgewiesene Sportkleidung im Fach- oder Kleidungsgeschäft, dass sich beim Sportmachen am angenehmsten tragen lässt. Vermeiden sollten Sie Stoffe mit einem hohen Anteil an Polyacryl – darin schwitzen Sie schneller.

Darüber hinaus muss Sportkleidung für das Fitnessstudio vor Verletzungsgefahren schützen. Beim Tragen von Flip-Flops können schnell mal Unfälle passieren, vor allem wenn man gerade Gewichte stemmt. Davon sollten Sie also bitte die Finger lassen! Feste Turnschuhe, aber nicht herkömmliche Straßenschuhe, sind optimal für das Fitnessstudio.

Auch die Hygiene darf nicht außer Acht gelassen werden. Im Fitnessstudio werden die Geräte tagtäglich von hunderten, schwitzenden Menschen angefasst. Ist man zu knapp bekleidet, lässt es sich meist nicht vermeiden, dass Schweiß auf die Geräte tropft. Tragen Sie, wenn möglich, langärmlige Oberteile und lange Sporthosen. Vor allem aber sollten Sie Stellen bedecken, an denen Sie viel Schwitzen (zum Beispiel die Achseln).

Hausordnung der Kleidung

Wenn Sie sich unsicher sind, was in Ihrem Studio erlaubt ist und was nicht, dann lesen Sie sich vor der Wahl Ihrer Kleidung die Hausordnung durch. Diese finden Sie auf der Website oder als Aushang in Ihrem Fitnessstudio.

Als Faustregel gilt für jedes Mitglied: Das Fitnessstudio ist kein Laufsteg. So wie auch zu den meisten anderen Anlässen sollte sich angemessen gekleidet werden. Beim Sport im Fitnessstudio geht es nicht darum, Blicke auf sich zu ziehen. Am besten bleiben Sie eher unauffällig gekleidet. Die Farbwahl bleibt aber natürlich ganz Ihnen überlassen.

Zuletzt ist eines überaus wichtig: Fühlen Sie sich wohl in Ihrer Kleidung! Wenn es ziept und zwickt, lenkt das nur vom eigentlichen Sport ab. Sportkleidung darf ruhig etwas lockerer sitzen, so dass Sie sich nicht eingeengt fühlen. Mit einem bequemen Sportoutfit lässt es sich doch am besten trainieren.

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