Nierenentzündung und ihre Folgen für die Gesundheit

Laut der offiziellen Statistik kann jeder Erwachsene von dieser Entzündung betroffen werden. Unter dem medizinischen Fachbegriff „Pyelonephritis“ verstehen führende Fachärzte eine leichte bzw. starke Nierenentzündung. Die Risikogruppe ist Menschen ab 40 Jahren alt. Aber die Jugendliche können von einer Entzündung der Nieren erwischt werden. Zahlreiche Auslöser und Erreger können als Hauptgrund der Krankheitsentstehung sein.

Bei einer Nierenentzündung dieser Art entsteht aufsteigende Infektion von Keimen. Die Folgen können für die menschliche Gesundheit lebensgefährlich sein. Im Gegensatz zu den Männern sind Frauen am häufigsten von dieser Störung betroffen.

Die Arten von Nierenentzündungen sind unter zwei Typen eingeteilt. Es kann um eine akute oder eine chronische Erkrankung handelt. Je nach einer Erkrankungsart wird eine bestimmte Behandlungsmethode verordnet. Normalerweise ist nur eine Niere entzündet. Ab und zu kommt die Entzündung in beidem Nierenbereichen vor.

Ursachen von einer Nierenentzündung

Die Ursachen für eine plötzliche Entstehung von Nierenentzündung sind vielfältig und werden individuell bestimmt. Je nach der Erkrankungsform wird eine bestimmte Form einer medikamentösen Behandlung verordnet. Selten kommt es vor, dass Medikament durchschlagender Arzneigruppen unfähig sind, Entzündungen in Nieren zu bekämpfen. In diesem Fall kann eine Operation durchgeführt werden.

Für eine rasche Genesung braucht man die Ursachen von dieser Krankheit festzustellen. In Medizin nennt man folgende Ursachen für die Nierenentzündung:

  • Infektionen;
  • Diabetes;
  • Morbus Crohn oder eine chronische Darmentzündung;
  • Benigne Protatahyperplasie;
  • Urolithiasis;
  • Vesikoureteraler Reflux;
  • Arterielle Hypertonie;
  • Neurogene Harnblasenfunktionsstörungen.

In den meisten Fällen entsteht Nierenerkrankung, wenn bei einem Betroffenen Immunsystem ziemlich schwach ist. Menschlicher Organismus hat nicht genug Abwehrkräfte, gegen Infektionen, Bakterien und Entzündungen zu kämpfen.

Die häufigste Form von Pyelonephritis ist xanthogranulomatöse Nierenentzündung, bei gewebszerstörender Nierenveränderungen vorkommen. Dazu kommt noch eine Menge von Steinen in Nieren. Nur nach  ärztlicher Untersuchung kann man feststellen, ob diese Störungsart für medikamentöse oder chirurgische Behandlung geeignet ist.

Symptome von den Nierenentzündungen

Allgemeines Krankheitsbild bei einer akuten Erkrankung der Nieren sieht sich so aus:

  • Der Kranke hat hohes Fieber;
  • Schüttelfrost;
  • Er leidet unter starken Schmerzen in Nieren;
  • Schmerzhaftes Wasserlassen;
  • Flankenschmerzen;
  • Rückenschmerzen;
  • Appetitlosigkeit;
  • Erhöhter Puls;
  • Verstärkter häufiger Harndrang;
  • Abgeschlagenheit.

Note Bene! Nur ein erfahrener Fachmann kann genau feststellen, unter welcher Krankheit oder Störung ist ein Kranker betroffen. Vor der Körperuntersuchung ist es erforderlich, Anamnese durchzuführen. Der Arzt soll den Betroffenen befragen, um allgemeines Krankheitsbild zu verfassen.

Effektive Behandlung von Nierenentzündung

Normalerweise fängt jede Behandlung mit der regelmäßigen Einnahme eines starken Antibiotikums an. In der Regel dauert medikamentöse Behandlung von 10 bis 14 Tagen. Dabei ist die Identifizierung des Krankheitstyps äußerst wichtig. Auf solcher Weise können die Ärzte diese Erkrankung schneller beiseite schaffen. Außerdem kann sich der menschliche Organismus an das verschriebene Medikament gewöhnen. Dagegen wird eine zusätzliche Analyse durchgeführt, damit ausgewählte Medizin genug stark gegen Infektion ist.

Die chronische Nierenbeckenentzündung muss bei jedem infektiösen Schub mit Antibiotika in Tablettenform behandelt werden. Bleibt sie weiterhin bestehen, muss auch diese Form mithilfe von Infusionen im Krankenhaus (stationär) therapiert werden.

Bei der xanthogranulomatösen Pyelonephritis kommen ebenfalls zunächst Antibiotika zum Einsatz, um die Entzündung einzudämmen. Anschließend ist bei dieser seltenen Form der Pyelonephritis Operation nötig. Dabei wird die betroffene Niere (je nach Befall) teilweise oder ganz entfernt (sog. Nephrektomie).

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